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… «Das ist Oper» von KONTRAST zeigt Höhepunkte
aus dieser Ära vom ersten bis zum letzten Vorhang. Den roten Faden im
über 400-seitigen Lesebuch – dieses erscheint im Juni 2012 – bilden sechs
Interviews mit Alexander Pereira.
Dazwischen berichten grosse Dirigenten, Sänger,
Musiker und Regisseure über ihre Arbeit in Zürich und ihre Leidenschaft
für die Oper: von Franz Welser-Möst bis Nikolaus Harnoncourt, von Cecilia
Bartoli, Eva Mei und David Pountney bis zu Matti Salminen, Claus Guth
oder Robert Wilson.
Reminiszenzen, Fakten und Zahlen zur Arbeit vor und hinter der Bühne zeigen eine Opernwelt, die der Zuschauer so sonst nicht zu sehen bekommt. Weite Bildstrecken zeigen grosse Momente – mit viel Emotion in Farbe und schwarz-weiss. Auch sind sämtliche Spielpläne inklusive Besetzungen im neuen Werk enthalten.
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FORTSETZUNG BUCHBESCHRIEB | DAS IST OPER
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Monika Mertl (Autorin, Wien)
Interviewt Alexander Pereira zu Kunst, Kommerz und Visionen.
Denise Schmid (Historikerin, Redakteurin)
Holt O-Töne von grossen, mit dem Opernhaus verbundenen Künstlern ein.
Reto Wilhelm (Germanist, Publizist)
Liefert Fakten, Anekdoten, Hintergründe.
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AUTOREN | DAS IST OPER
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Alfred Zimmerlin, Neue
Zürcher Zeitung
Das Buch bringt alle Spielpläne von 1991 bis 2012, Reto Wilhelm
hält mit anekdotischen Schlaglichtern Rückschau. Dankbar ist man für die
Bilddokumentation, die klug in Form von Bildessays zu unterschiedlichen
Themen gestaltet ist. Es kommen all die Leute zu Wort, die Pereira am
wichtigsten waren: Sänger, Regisseure, Dirigenten, Politiker, Sponsoren,
Freunde berichten von Erlebnissen, nehmen Stellung, danken. Die Liste
dieser Akteure mit, um und für Pereira liest sich wie ein «Who's who».
Da finden sich auch launige bis poetische Beiträge, etwa von Jürgen Flimm
oder Sven-Eric Bechtolf. Spannend sind die Schwerpunkte mit Nikolaus Harnoncourt
oder Heinz Spoerli. Das Buch liest und betrachtet sich leicht, ist originell
aufgebaut und auch ein attraktiv gestaltetes Objekt.
Herbert Büttiker, Landbote
«Die rund vierzig Künstler und Mitarbeiter, die im Buch zu
Wort kommen, schreiben mehrheitlich über ihr Metier und ihre Arbeit
in Zürich. Da wird viel Fach- und Insiderwissen vermittelt und es
entsteht eine facettenreiche Innensicht des Opernbetriebs – eine
lohnende Lektüre über Kaufmännisches, Organisatorisches,
Handwerkliches, Künstlerisches und einen Chef, der sein Haus ohne
Sitzungen führte, ‹punktuell›, in persönlichen Besprechungen.
‹Eine spezielle Art, einen Betrieb mit 600 Mitarbeitenden zu führen›,
schreibt der Kaufmännische Direktor Otto Grosskopf.»
Sigfried Schibli, Basler Zeitung
«Gefühlte fünfhundert Mal lächelt einem Pereira
von Fotos entgegen. Das Buch, ausgestattet mit Hunderten schönen
gedruckter Szenenfotos und Ansichten des Zürcher Opernhauses, ist
eine Huldigungsschrift, die zwar ‹Das ist Oper› heisst, aber sehr wohl
auch ‹Ich bin Oper› heissen könnte.
Wie das Hauptthema in einer musikalischen Rondoform zieht sich ein in
sechs Portionen aufgeteiltes Interview von Monika Mertl mit dem Intendanten
durch das Buch. Da geht es um Betriebliches und Privates, um die Zürcher
Mentalität und die Rechtsform des Opernhauses, um Sponsorengelder
und Pereiras Drohung, an die Mailänder Scala zu gehen, mit welcher
er die Politik erpresste. Nur um Kunst geht es praktisch nicht. Oper wird
hier als Ware verhandelt, die bestimmte Produktionskosten hat, ein Marketing
erfordert und sich am Markt bewähren muss.»
Susanne Kübler, Tages-Anzeiger
«Schon am Samstag war gefeiert worden, mit einem mitternächtlichen Diner
auf der Bühne. Viele Geldgeber, etliche Politiker und ein paar Sänger
assen Lachs und Kalbsfilet mit Eierschwämmchen, der Opernhaus-Verwaltungsratspräsident
Josef Estermann überreichte Pereira einen Originalbrief von Puccini, Regierungsrat
Martin Graf brachte eine goldene Ehrenmedaille mit. Dann wurde auch noch
eine Hommage in Buchform präsentiert – ein dicker Band mit vielen Fotos
und freundlichen Worten von Weggefährten, mit Spielplänen und Statistiken
und ausführlichen Interviews mit dem scheidenden Intendanten.»
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ECHO | DAS IST OPER
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