- «Alles Gute kommt von oben»
Ein Vorwort von Christian Schmidt
- «Erntezeit»
Der Solarschuppen, selbstgebaut und international kompatibel.
Von Lukas Lessing
- «Shell: Oil goes Solar»
Ein Bericht von Susan Boos
- «Gallus Cadonau Der Gesandte»
Ueli Zindel portraitiert den Lobbyisten
- «Adolf Goetzberger Eleganz der Zukunft»
Ein Gespräch von Beat Grossrieder mit dem Solarpionier
- «Ursula Sladek Die Widerspenstige»
Die Schönauer Kämpferin, vorgestellt von Antje Potthoff
- «Von der Sonne und anderen Lampen»
Ein Essay von Nadine Olonetzky
- «Schweiz 21 Die 2000-Watt-Gesellschaft»
Eine Bestandesaufnahme
von Hanspeter Guggenbühl
- «Deutschland 21 – 100 000 Dächer»
Von Bernward Janzing
- «Thomas Nordmann Win-Win»
Verwandelt Lärm in Strom,
vorgestellt von Albert Kuhn
- «Bianca Fischer Hart am Wind»
Die Windmüllerin,
vorgestellt von Lukas Lessing
- «Michael Grätzel Am Anfang war die Zelle»
Der Forscher.
Ein Portrait von Christoph Keller
- «Ruedi Kriesi Der Minimalist»
Ein Minimalverbraucher,
portraitiert von Thomas Schenk
- «Im Sonnensystem des Georg Salvamoser»
Von Angelika Overath
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KAPITELÜBERSICHT | IM PRINZIP SONNE
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Irgendwann war mir klar, dass es gar nicht anders geht. Es kam von allen Seiten. Zum Beispiel aus dem Faxgerät: Kaum war ich ein paar Stunden aus dem Büro, quoll wieder ein Schreiben der Solarstrom AG Freiburg aus der Maschine, dass die neuen Solaraktien da sind, und natürlich schon soundsovielmal überzeichnet, denn alle wollen das Papier kaufen, weil doch jedes neu gebaute Parkhaus und jede Kirche und jeder Häuslebauer und überhaupt alle Photovoltaik wollen.
«Das ist ja lächerlich», ereiferte sich mein Freund B., «
Ölheizung!
Gasheizung! Absurd ist das! Wo leben wir denn! Er selbst heize freilich
noch mit Gas, aber nur, weil er den alten Brenner jetzt noch nicht verschrotten
wolle. Die Pläne für das Solardach lägen freilich längst in der Schublade,
und wenn nächstes Jahr die neuen Ziegel fällig wären
Meine Mutter schob mir andauernd Bausparkassenzeitschriften zu, in denen
jedes Heizsystem, das simpler ist als ein Designer-Kachelofen mit integrierter
Wärmepumpe und und angeschlossenem Solarpanel, nur unter «ferner liefen»
aufgezählt wird.
In einer normalen Hamburger Illustrierten, sonst das Zentralorgan interessierter
Zahnärtze und pubertierender Unterwasserfreunde, las ich vom «Homo solaris»,
der ein «Gefühl zurückeroberter Unabhängigkeit» besässe, vergleichbar
dem «Stolz des Seglers, der sich allein vom Wind übers Meer treiben lässt».
Als ich schliesslich im Internet auf die Homepage eines österreichischen
Solarveteranen stolperte, stiess ich am Ende des Dokuments auf einen nebenher
hingeworfenen Satz hinter der routinemässig vorgebrachten Forderung, auf
den bekanntesten Wiener Gebäuden wie der Hofburg, dem Parlament, dem Rathaus,
der Staatsoper und so weiter, seien Photovoltaikkrafwerke zu errichten,
und der Satz hiess: «Verbot fossiler Energiequellen ausserhalb der Heizperiode
für Warmwasser!» Spätestens da wusste ich, es ist Zeit zu handeln
wenn Öl schon langsam einen kriminellen Beigeschmack hat, muss mein neues
Haus anders beheizt und anders bewarmwassert werden, und überhaupt
ich brauche Sonnenenergie.
(aus: Erntezeit. Von Lukas Lessing)
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LESEPROBE | IM PRINZIP SONNE
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Thomas Nordmann zählt seit 1974 zu den Pionieren der Sonnenenergie; Solarunternehmer in der Schweiz und in Deutschland, Präsident des Sonnenenergie-Fachverbandes Schweiz (SOFAS) 1993-1999, Träger des Schweizerischen Solarpreises (1994 und 1998), Träger des Europäischen Solarpreises (1997); heute Mitglied des Vorstandes von Swissolar.
www.tnc.ch
Christian Schmidt,
freischaffender Journalist und Autor mit Schwergewicht auf Umweltthemen;
Publikationen in «Neue Zürcher Zeitung» (Zeitbilder), «mare», «Beobachter»,
«Die Presse» (Spectrum), «Geo», «Spick»; 1999 Auszeichnung Hansel-Mieth-Preis;
Mitglied von kontrast.
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HERAUSGEBER | IM PRINZIP SONNE
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| Photon Special,
Franz Alt
«Die Autorinnen und Autoren orientieren sich nicht am Wunschdenken,
sondern an physikalischen Gesetzen. Sie präsentieren Solarpioniere,
widerlegen Vorurteile gegenüber den erneuerbaren Energien, zeigen
Mut machende Beispiele und sammeln windige und sonnige Internetseiten.
Leider fehlt dem Buch ein politischer Beitrag zum Thema Abhängigkeiten
der alten Parteien von der alten Energiewirtschaft. [
] Bücher
wie Im Prinzip Sonne helfen, die lebensnotwendige Wende zu
beschleunigen. Es geht um die humanste Vision für das 21. Jahrhundert.»
Sonnenklar!
«Es liest sich spannend wie ein Krimi. Dabei ist Im Prinzip
Sonne ein Buch, das sich mit der komplexen Materie der Energiebeschaffung
beschäftigt. Das Buch nimmt allerdings eine andere Perspektive ein
als bisher zur Energiedebatte erschienen Publikationen. Es nimmt Abstand
von Appellen ans schlechte Gewissen, es nennt zwar Zahlen und Argumente,
stellt vor allem die Menschen in den Vordergrund.»
greenpeace Zeitung
«Wer einmal anfängt, in diesem Buch herumzuschmökern,
muss seine Vorurteile laufend und gleich reihenweise über Bord werfen.
Es funktioniert!, lautet die Antwort auf die Fragen, ob Solarenergie
sich wirklich rechnet, und ob sie zu verwirklichen ist.»
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ECHO | IM PRINZIP SONNE
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